Frankfurter Buchmesse 2006 Klasse Hesse
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«Hier vorne« Frankfurter Buchmesse 2006

Vom 5. bis 8. Oktober 2006 präsentierten während der Frankfurter Buchmesse 2006 neun Diplomandinnen und Diplomanden der Fachrichtung Kommunikationsdesign an der Hochschule für Gestaltung (HfG) Offenbach ihre aktuellen Projekte. Unter dem Titel »hier vorne« wurde in der Halle 4.1 mehrere Wände und ein zentral gelegener Publikationsstand bespielt. Die Ausstellung wurde von Klaus Hesse, Professor für Konzeptionelle Gestaltung an der HfG, kuratiert und von Peter Baum, Lehrer für besondere Aufgaben, und der Studentin Cornelia Vogt organisiert. Die großflächige Präsentation des Kommunikationsdesign in der Halle für die international bedeutenden sowie für die ambitionierten kleinen Verlage im Bereich Kunst und Design wurde durch die Fortsetzung einer Kooperation zwischen der Buchmesse Frankfurt und der HfG Offenbach ermöglicht.  

 

Die Aussteller Catrin Altenbrandt, Christina Föllmer, Martin Gorka, Teresa Habild, Adrian Nießler, Katrin Schacke, Catrin Sonnabend, Cornelia Vogt und Violetta Walter überraschten die internationalen Besuchermassen mit einem Auftritt, den Professorin Petra Leutner (Lehrgebiet Wahrnehmungstheorie) bei ihrem Besuch als „dezentrierte Ästhetik“ beschrieb. Über meterhohe, grellgelbe Motive, die aus Unmengen an Plakaten auf den Wänden der Halle zusammengesetzt waren, wurden Fach- wie Laienpublikum in Scharen zum Nähertreten verleitet. Bei vielen Angelockten blieb es jedoch nicht beim Blättern durch die neusten Publikationen der Hochschule und ihrer Mitglieder, sondern auch der Verkauf der verschiedenen Hefte, Magazine und Bände stieß auf einen großen Bedarf. Ebenso beglückten die Vertreter der HfG die Standbesucher mit je einem oder auch mehren Plakaten ihres Wunsches, die zugleich die Portfolios der Austeller darstellen. Alle Portfolios wiederum sind in der gleichnamigen Publikation »hier vorne« versammelt. 

So konnten sich die Besucher vor Ort wie auch gedruckt zuhause etwa mit einem neuartigen Atlas über die Erdzeitalter vertraut machen. Oder sich ungewöhnliche Bezahlkonzepte mit Visa Card, eine Zeitverschwendungszeitung und das Veranstaltungsdesigns des größten japanischen Filmfestivals Europas »Nippon Connection« näherbringen lassen. Die jungen Gestalter zeigten auch experimentelle Musikclips, Schriftfonts, digitale Illustrationen, komplexes Informationsdesign oder nachhaltiges Corporate Design. Viele der vorgestellten Arbeiten wurden bereits mit renommierten Auszeichnungen bedacht: beispielsweise mit dem »Red Dot Best of Best«, womit einige Werke sich automatisch für einen der allerhöchsten Preise für Nachwuchsdesign, den mit 10.000 Euro dotierten »red dot: junior prize«, nominiert haben. Das hohe Interesse des Publikums auf der diesjährigen Frankfurter Buchmesse bestätigte daher die zahlreichen Fach-Prämierungen.