Dezember
B3 – Biennale des bewegten Bildes

Das Land Hessen hat mit »B3 – Biennale des bewegten Bildes« ein neues internationales Festival für die Kultur und Kreativwirtschaft ins Leben gerufen. »B3« etabliert eine neuartige, dauerhafte und übergreifende Plattform für Film/TV- und Medienschaffenden sowie für die Kunstszene. Die Biennale stellt die Trennungen der Disziplinen bewusst in Frage und ermöglicht eine neue Vernetzung. Das Konzept basiert auf drei Säulen: Das »B3-Festival« wird von internationalen Kuratoren gestaltet. Dort wird Bildende Kunst, Film, Animation, Wissenschaft, Games und Werbung gleichberechtigt nebeneinander zu erleben sein. Der »B3-Parcours« wird vom Deutschen Filmmuseum, Frankfurter Kunstverein, Museum für Kommunikation Frankfurt, Weltkulturen Museum und vom Museum für Angewandte Kunst Frankfurt mit eigenen ergänzenden Beiträgen ausgestaltet. Der »B3-Campus« steht nicht nur Studierenden und Lehrenden als Möglichkeit des Austauschs offen, sondern dient auch als Schaufenster der Hochschulen für professionelle Kreative. Das Festival wird vom Land Hessen, LPR Hessen und der Stadt Frankfurt ausgetragen. Veranstalter sind die Hochschule für Gestaltung Offenbach in Kooperation mit der Hessischen Film- und Medienakademie. Unterstützt wird die Biennale von Deutsche Bank und satis & fy. »B3 – Biennale des bewegten Bildes« wird erstmalig am 30. Oktober 2013 stattfinden. 

B3 Biennale des bewegten Bildes Klasse Hesse

© 2012 Konzeption, Gestaltung und Supervision: Nikolas Brückmann, Klaus Hesse, Yuriy Matveev

Dezember
Print is out – Walter Ganster verlässt den Maschinenraum.

Walter Ganster hat 36 Jahre als Lehrer für besondere Aufgaben an der Hochschule für Gestaltung Offenbach/M gelehrt. Nun geht er in den Ruhestand. Er hat die Reprowerkstatt an der HfG aufgebaut und die Lithografie für den Offset- und Siebdruck verantwortet. Ende der 70er Jahre hat er den ersten Trommelscanner angeschafft und sich mit der neuen Technologie vertraut gemacht. Zum dritten Mal neu erfunden hat sich Walter Ganster Ende der 80er Jahre. Er war einer der ersten an der HfG, der sich mit der Digitalisierung der Druckvorstufe und Bildaufbereitung auseinandergesetzt hat. Dabei hat er seine Werkstatt immer in Schuß gehalten wie kaum ein anderer und viele Reparaturen auch selbst ausgeführt. Er war immer ansprechbar für die Studierenden sowie auch für die Kolleginnen und Kollegen. Keine Frage war ihm zu doof. Geduldig zeigte und erklärte er, wie die Dinge optimal aufs Papier kommen. Er hatte nie ein Zeitlimit. Ob 3 Minuten, 3 Stunden oder 3 Tage. Walter Ganster hat sich immer die Zeit genommen, die notwendig war. Dabei hat er sich nie in die Gestaltung der Studierenden eingemischt. Er hat immer nur den Weg frei gemacht, um zur gewünschten Umsetzung zu kommen. Walter ist ein bescheidener Mensch, der sich nicht in den Mittelpunkt rückt. Aber er sagt seine Meinung, wenn es wichtig ist und nicht erst danach. Er ist der beste Partner, den sich ein Gestalter wünschen kann. Walter Ganster ist an der HfG nicht zu ersetzen. 

Walter Ganster Klasse Hesse

Dipl.-Ing. Walter Ganster

November
Nicolas Ritter gewinnt Hessenpark-Gestaltungswettbewerb

Im Sommersemester 2012 haben sich 24 Studierende des Studienschwerpunkts Kommunikationsdesign intensiv konzeptionell und gestalterisch mit dem Freilichtmuseum Hessenpark auseinandergesetzt. Museumsleiter Jens Scheller und sein Team initiierten einen studentischen Gestaltungswettbewerb um ein neues visuelles Erscheinungsbildes des 1974 gegründeten Freilichtmuseums. Eine der Kernaufgaben des Museums ist es, den Besuchern die ländliche Kulturgeschichte Hessens der letzten 400 Jahre auf lebendige Weise nahe zu bringen. Zu diesem Zweck sammelt das Museum Kulturgüter, sorgt für ihre Erhaltung und erforscht sie in ihren historischen Zusammenhängen. Auf einer Fläche von 60 Hektar werden vor allem historische Gebäude aus ganz Hessen gesammelt und bewahrt, die vor Ort nicht erhalten werden konnten. Mehr als 100 Gebäude stehen heute exemplarisch für die einzelnen Regionen, für bestimmte Epochen und für wirtschafts- und sozialgeschichtliche Aspekte ihrer Zeit. Die Gebäude werden in einem Dorf oder einer Hofanlage, zum Teil mit der entsprechenden Inneneinrichtung, wiederaufgebaut. Darüber hinaus beschäftigt sich das Museum mit der Rekultivierungen von verloren gegangenen Obstsorten sowie der Pflege und Züchtung alter Haustierrassen. Lebensnahe Ausstellungen, Führungen und Veranstaltungen vermitteln interessante Zusammenhänge zur Jetztzeit. Der Gestaltungswettbewerb fand unter der Leitung von Prof. Klaus Hesse statt.  

 

Die Gewinner 

1. Preis Nicolas Ritter 5.000 Euro 

2. Preis Indre Kasulaityte 2.000 Euro 

3. Preis Alina Lottmann 1.000 Euro 

3. Preis Robin Klussmann 1.000 Euro 

 

Die Jury 

Staatssekretärin Frau Prof. Dr. Luise Hölscher, 

Aufsichtsratsvorsitzende des Freilichtmuseums Hessenpark GmbH 

Hans-Dieter Homberg,  

Vorstandsvorsitzender der Taunus-Sparkasse 

Jens Scheller, Museumsleiter Freilichtmuseum Hessenpark GmbH 

Prof. Kai Bergmann, Prodekan, Hochschule Augsburg 

Prof. Klaus Hesse, Dekan, Hochschule für Gestaltung Offenbach 

Corporate Design Wettbewerb Hessenpark Prof. Klaus Hesse

Tetyana Kovalchuc, Stephanie Mautz, Zaneta Kern, Karolina Novoselskaja, Polina Livshits, Magdalena Fournillier, Tatjana Littau, Alina Lottmann, Fan Ding, Julia Lottmann, Nadja Broßler, Robin Klussmann, Sara Nahid Abtahi, Astrid Wolter, Thomas Reuter

Oktober
»Identity by doing« in Hangzhou/China

HfG-Studierende stellen an der renommierten Kunstakademie »China Academy of Arts« (CAA) in Hangzhou aus. Auf Einladung der CAA wird Klaus Hesse vom 20. bis zum 26. Oktober 2012 als Jurymitglied bei der »13th Platinum Creative Competition« teilnehmen sowie Vorträge halten und Workshops durchführen. Gleichzeitig findet in der Galerie der Akademie die Ausstellung »Identity by doing« statt. Gezeigt werden ausschließlich Arbeiten von HfG-Studierenden und Alumnis sowie Arbeiten von Klaus Hesse und Hesse Design. Kuratiert wurde die Ausstellung von Zhengda Chen (Dozent CAA) und Jian Xu (Alumni der HfG Offenbach). Die »China Academy of Arts« ist mit 7.000 Studierenden die größte Kunsthochschule Chinas und gehört zu den angesehensten und einflussreichsten Akademien Asiens. 

Arbeiten von Studierenden und Alumni der HfG Offenbach:  

Catrin Altenbrandt, Victor Balko, Carina Böhler, Kim Angie Cicuttin, Fan Ding, Simon Ehses, Christina Föllmer, Sabine Funk, Marco Gabriel, Johanna Goerg, Martin Gorka, Teresa Habild, Linda Horn, Yuwei Hu, Agnes Kalla, Jasmin Kallert, Marina Kampka, Robin Klussmann, Felix Kosok, Nicolas Kremershof, Stefanie Kurt, Janina Lahoda, Leonie Link, Tatjana Littau, Michael Mamica, Jan Münz, Adrian Niessler, Kathrin Polikeit, Arndt Poser, Fabia Pospischil, Karin Rekowski, Thomas Reuter, Nick Ritter, Katrin Schacke, Anna Seibel, Caroline Senkel, Catrin Sonnabend, Cornelia Vogt, Lukas Wagner, Astrid Wolter, Zhen Wu, Jian Xu, Adam Zawadzki, Heinrich Zimmermann. Kuratoren: Zhengda Chen, Jian Xu 

 

Ausstellung »Identity by doing« 

22. Oktober bis 1. Dezember 2012 

China Academy of Art 

Hangzhou 

The 13th Platinum Award 

Klasse Hesse exhibition in Hangzhou / China

Vortragsplakat von Jian Xu ©2012

Oktober
Nominiert für den German Design Award 2013

Die HfG-Absolventinnen Katja Baumann und Kim Angie Cicuttin gehören zu den fünf Finalisten des Newcomer German Design Award 2013. Eine unabhängige Jury des »Rat für Formgebung« hat bundesweit fünf junge Gestalter aus allen Designdisziplinen für den Newcomer German Design Award nominiert. Dieses Jahr befinden sich gleich zwei Diplomanden des Kommunikationsdesigns der HfG Offenbach unter den Finalisten. Alle fünf Finalisten werden zur Preisverleihung im Februar 2013 nach Frankfurt/M eingeladen. Begleitet wird die Preisverleihung im Rahmen der »Ambiente« mit einer vom »Rat für Formgebung« organisierten Ausstellung für alle Gewinner. Die fünf Newcomer Finalists werden in dieser Ausstellung mit einer Auswahl ihrer Arbeiten präsentiert. Darüber hinaus werden sie in einer Online-Ausstellung der Öffentlichkeit auf www.designpreis.de sowie im Print-Katalog zum German Design Award 2013 mit Bild und Text präsentiert. Der Gewinner aus diesen fünf Finalisten wird bei der Preisverleihung am 15. Februar 2013 verkündet. Er erhält eine dotierte Auszeichnung in Höhe von 15.000,00 EUR. Die übrigen vier Finalisten erhalten jeweils ein Preisgeld in Höhe von 2.500,00 EUR. Beide Nominierten haben ihr Diplom bei Prof. Klaus Hesse abgelegt. 

 

Der »Rat für Formgebung« wurde 1953 auf Initiative des Deutschen Bundestages als Stiftung gegründet. Er unterstützt die Wirtschaft in allen Designfragen und ist eines der weltweit führenden Kompetenzzentren für Kommunikation im Bereich Design. Mit Ausstellungen, Konferenzen, Wettbewerben und Publikationen bringt der Rat für Formgebung das Thema Design immer wieder ins Gespräch. Zu den Stiftungsmitgliedern 

gehören Designer, Unternehmen, Verbände und Institutionen.  

german design award 2013

links:Kim Angie CicuttinRed dot best of bestVenicerechts:Katja BaumannGiselaArto MwambéTaxis

Juli
sushi 14 zeigt Haltung

Nicht jede Meinung ist ein Haltung. Aber jede Haltung entsteht aus einer Meinung. Menschen, die eine echte Haltung vertreten, sind heutzutage eine Rarität. Deshalb lässt sushi 14 diese zu Wort kommen: Menschen mit eigenständigen Ideen. Menschen, die etwas zu sagen haben. Menschen, die durch ihre Positionen polarisieren und durch ihre Konsequenz und Eigenständigkeit auffällig geworden sind. Manche werden nur Kopfschütteln erzeugen, andere uns zum Erstaunen bringen, aber die meisten werden wir bewundern. Unterschiedliche Haltungen müssen auch beim Lesen von sushi 14 eingenommen werden. Das Magazin dreht sich einmal um die eigene Achse. Mit Juliane Rebentisch, Siggi Becker Niklaus Troxler, Erik Kessels, Aram Bartholl, Julius von Bismarck und vielen anderen. Außerdem präsentiert sushi 14 wie immer auch alle prämierten Semester-, Abschluss- sowie Praxisarbeiten des ADC-Nachwuchswettbewerbs 2012. 

 

Redaktion und Gestaltung von Nikolas Brückmann, Yuriy Matveev und Sophia Preussner. Das Jahresmagazin wird seit 1999 von wechselnden Studentengruppen der HfG konzipiert, gestaltet und produziert. Das Projekt wurde von Prof. Klaus Hesse initiiert und wird seitdem auch von ihm betreut. Finanziell unterstützt wird sushi vom »Focus«-Magazin. 

 

sushi - magazine for young creativity  

Herausgeber Art Directors Club für Deutschland, Verlag avedition, 300 Seiten / 4-farbig / über 300 Abbildungen, erhältlich im Kunstbuchhandel: ISBN: 978-3-89986-175-4  

www.adc-sushi.com 

www.adc.de 

 

 

sushi 14

Redaktion und Gestaltung von Nikolas Brückmann, Yuriy Matveev und Sophia Preussner

Juli
Rundgang 2012

Ausstellung Konzeptionelle Gestaltung 

vom 6. bis zum 7. Juli 2012 

HfG Offenbach, Schlossstraße, Westflügel, Raum D 301 

Freitag von 19 bis 22 Uhr 

Samstag von 14 bis 20 Uhr 

Sonntag von 14 bis 20 Uhr 

 

Plakate 

_ Zukunft des Lesens 

_ Neuseeland - Frankfurter Buchmesse 2012 

_ Wörter sind Schätze 

_ Das Prinzip Buch 

_ Vorbilder/Nachbilder 

_ Besser hört nie auf 

_ Studieren mit Behinderung 

_ Mut zur Wut 

Editorial Design 

_ Sushi 14 nimmt Haltung ein 

_ Ergebnisse des Lü+Lü-Workshophs 

Grundlagen Kommunikationsdesign 

_ »Pockets« Wahre Größe 

Corporate Design 

_ Albert Schweitzer Schule Offenbach 

_ Hessen schafft Wissen 

_ »Neugierig« Institut für Sexualpädagogik 

Diplomarbeiten 

_ Was hat Venedig zu verstecken? 

_ Open Design 

_ Konasana 

Rundgang 2012

Gestaltungskonzept von Karin Rekowski und Philipp Möller. Anwendung Berenike Eimler

Juli
Kim Angie Cicuttin gewinnt Red Dot »Best of Best«

Beim Red Dot Communication Design Award 2012 wurden nahezu 7.000 Arbeiten aus 43 Ländern eingereicht und von einer international renommierten Jury bewertet. Kim Angie Cicuttin gehört mit ihrer Diplomarbeit »Was hat Venedig zu verstecken« zu den Gewinnern. Die Preisverleihung findet am 24. Oktober 2012 im Konzerthaus Berlin statt. 

 

Die Arbeit besteht aus einer Plakatserie, die mittels Infografik die katastrophale Umweltverschmutzung Venedigs des vergangenen Jahrhunderts darstellt. Schwerpunkt sind die Ursachen dieser Verschmutzung. Außerdem werden Konzeptionen für die Zukunft visualisiert. Im Fokus stehen die Überlegungen der Natur ihren ursprünglichen Raum zurückzugeben, die verursachten Schäden zu beheben und auch wieder eine führende Handelsposition in Europa einzunehmen. 

Fulbright Stipendium Laura Hartmann

»Was hat Venedig zu verstecken« Diplomarbeit von Kim Angie Cicuttin ©2011

Juni
Fulbright Stipendium für Laura Hartmann

Das Fulbright-Jahresstipendium gewährleistet ein akademisches Jahr an einer US-Amerikanischen Universität. Das Stipendienprogramm wurde erstmalig 1952 in Deutschland eingeführt und wird an maximal 55 Studierende pro Jahr vergeben. Das Programm wurde dem amerikanischen Senator J. William Fulbright gewidmet. Fulbright gehörte der Demokratischen Partei an und hat sich in seiner gesamten politischen Laufbahn für die Hochschulbildung und den internationalen Austausch eingesetzt. Unter anderen sind Ulrich Wickert (Journalist), Jonathan Franzen (Autor) und Doris Dörrie (Regisseurin) ehemalige Stipendiaten.  

 

Laura Hartmann studiert an der HfG Illustration und Konzeptionelle Gestaltung. Mit ihren Plakaten und Illustrationen hat sie an zahlreichen Ausstellungen teilgenommen. Zur Zeit ist sie mit zwei Arbeiten zum Thema Neuseeland im Museum für Angewandte Kunst in Frankfurt (MAK) vertreten. Laura Hartmann wird ab September 2012 zwei Semester am »College for Visual & Performing Arts an der University of Massachusetts« im »Master of Fine Arts Visual Design Program« die Schwerpunkte Illustration und Graphic Design belegen.  

 

www.fulbright.de 

www.laurahartmann.de 

Fulbright Stipendium Laura Hartmann

»Die Stunde der wahren Empfindung« von Peter HandkePlakat Laura Hartmann ©2011

Mai
Die Zukunft des Lesens

Wie verändern die digitale Evolution das Leseverhalten und das Publizieren? Führt die Demokratisierung des Herausgebens und Rezensierens in eine Epoche des unüberschaubaren Wissens oder des Vergessens? Ist das Ende des linearen Lesens das Ende der Literatur? Wird Gedrucktes zum Luxusobjekt?  

 

Vortrag: 

Dr. Petra Eggers arbeitete nach dem Studium der Anglistik, Romanistik und Geschichte in Konstanz für einige Jahre als Lektorin im Suhrkamp Verlag und S. Fischer Verlag, bevor sie vor 16 Jahren ihre eigene literarische Agentur in Berlin gründete. Die Agentur vertritt die Buch- und Filmrechte von ca. 300 Autoren. Zusammen mit ihren sieben Kollegen werden literarische und akademische Titel, Sachbücher, Unterhaltungsromane, Krimis und Thriller wie auch Koch- und Kinderbücher weltweit an Verlage vermittelt. 

 

Podium: 

Siggi Becker studierte Elektrotechnik, wurde aber Musiker. Er pendelt seit den 90ern zwischen der aufmerksamen Beobachtung technologischer und gesellschaftlicher Beschleunigungsprozesse und handgemachter Musik. Schon 1994 erster Vortrag über die technologische Singularität und Nanotechnologie. Er bloggt seit 2003. 2007 Grimme Online Award mit Mario Sixtus für Elektrischer Reporter in der Kategorie Wissenschaft und Bildung.  

 

Prof. Peter Eckart studierte Produktdesign an der Bergischen Universität Wuppertal und später an der HfbK Hamburg u.a. bei Prof. Dieter Rams. Nach dem Gewinn des Braun Preises (1989) arbeitete er als Produktdesigner bei Braun in Kronberg. 1993 gründete er ein Designbüro, das sich neben Industrial Design auch mit Orientierungssystemen beschäftigt. Peter Eckart lehrt seit 2000 »Integrierendes Design« an der HfG Offenbach/M. 

 

Dr. Petra Gropp studierte Deutsche Philologie, Literaturwissenschaft und Romanistik an den Universitäten Mainz und Dijon und war dort im Anschluss als Lehrbeauftragte und Wissenschaftliche Mitarbeiterin tätig, übte weitere Lehraufträge an der Fachhochschule Mainz und aktuell an der Universität Hildesheim aus. Sie ist im S. Fischer Verlag als Lektorin für deutschsprachige Literatur tätig. 

 

Sebastian Oschatz ist Mitbegründer des Frankfurter Medienkollektivs MESO und entwirft dort als Projektmanager und Interaktionsdesigner interaktive Mediensysteme. Er studierte Informatik an der TU Darmstadt und ist seit 2003 als Dozent für Interfacedesign und Neue Medien in Ulm, Kassel und Offenbach aktiv. 

 

Christoph Schröder studierte Literaturwissenschaft und  

Philosophie in Mainz und lebt als freier Autor und Rezensent in Frankfurt am Main. Schröder arbeitet u.a. für die Süddeutsche Zeitung, die Frankfurter Rundschau und die Zeit. Seit 2007 Dozent für Literaturkritik im Studiengang Buch- und Medienpraxis an der Goethe-Universität Frankfurt/M 

Die Zukunft des Lesens

Vortrag 5. Juni 2012Petra Eggers: Vom Totengräber zum Fackelträger - Buchagent im Wandel der Verlagsumbrüche, Raum 101Podiumsdiskussion, 29. Mai 2012Hochschule für Gestaltung Offenbach/M, Isenburger Schloss, Kapelle, Schlossstraße, 19 Uhr, Moderation Peter Kemper (hr2), Veranstalter: HfG Offenbach/Prof. Klaus Hesse und hr2-kultur

April
Bücher machen

Mit Lü Jingren laden die Hochschule für Gestaltung und das Klingspor-Museum in Offenbach einen Gast aus China ein, der als herausragender Buchkünstler weltweit Aufmerksamkeit auf sich zieht. Lü's Bücher sind ein aufregendes Erlebnis für Auge und Tastsinn. In seinen Arbeiten verbindet er Einflüsse des modernen westlichen Graphikdesigns mit traditionellen chinesischen Gestaltungsprinzipien. Lü Jingren und Lü Min aus Beijing werden einen dreitägigen Workshop in der Buchbinderei der HfG Offenbach durchführen. Sven Dorn wird den Workshop begleiten und unterstützen. Leider ist die Teilnehmerzahl begrenzt. Anmeldeschluß 18. April bei Klaus Hesse: hesse@hfg-offenbach.de 

 

Workshop Bücher machen 

mit Lü Jingren und Lü Min 

vom 25. bis 27. April 2012 > Buchbinderei HfG Offenbach 

 

Ausstellung Klingspor Museum 

Lü Jingren Buchdesign 

vom 19. April bis 10. Juni 2012 im Klingspor Museum Offenbach/M 

Ausstellungseröffnung mit Lü Jingren am 26. April 2012, 19 Uhr 

Zur Eröffnung spricht Dr. Stephan Graf Schulenburg, Museum für Angewandte Kunst Frankfurt/M 

 

Öffnungszeiten: Di Do Fr 10 bis 17 Uhr > Mi 14 bis 19 Uhr > Sa So 11 bis 16 Uhr > Kooperation Klingspor Museum, Hochschule für Gestaltung Offenbach/M 

Lu and Lu Workshop Prof. Klaus Hesse

Lü Min und Lü JingrenJingren Art Design StudioProf. Lü Jingren was born in 1947. Book designer, illustrator, professor at Academy of Arts and Design of Tsinghua University, member of Alliance Graphigue Internationale [AGI], deputy director of Book Binding Art Committee at The Publishers Association of China, Member of Illustration and Binding Art Committee at Chinese Artists Association, chief director of Jingren design studio. Lü Jingren is dedicated to the field of book design and teaches editorial design, infographic, book illustration, etc, at Tsinghua University. Books he designed have won many international awards. (2009 The Chinese Memory -Tresures of 5000-years Civilization, Winner of Appreciate Honnor, The Best Designed Book From The World ). Jingren Art and Design aims at a comprehensive visual effect-breaking the tenet of “decorating the cover only”, and instead embodying the concept of creative design, in-depth grasp of whole visual information and the five-sense reading experience. His work strives for a balance between intellectualism, tradition, and modern visual expression, to achieve “oriental style without drawing directly from the past”.

April
Albert-Schweitzer-Schule mit neuem Erscheinungsbild

Thomas Reuter gewann den hochschulinternen Wettbewerb um das Corporate Design des Offenbacher Gymnasiums. Der Mediziner und Friedensnobelpreisträger Albert Schweitzer gründete 1913 in Lambaréne im Gabun ein Urwaldhospital und gilt als Namensgeber für viele öffentliche Einrichtungen. Der Pelikan war nachgewiesen der tierische Begleiter und Freund von Albert Schweitzer. Dr. Schweitzer schrieb sogar ein Buch über den Pelikan. Die von Thomas Reuter entworfene besonders merkfähige Gestalt des Pelikan bildet dabei ein stilisiertes »S«, das für »Schule« oder auch »Schweitzer« steht. Die Schulkonferenz der Albert Schweitzer Schule beschloss das neue Zeichen ab sofort einzusetzen. Die gesamte Ausstellung mit insgesamt neun Beiträgen von HfG-Studierenden ist noch im Foyer der Albert Schweitzer Schule zu begutachten. 

Klasse Hesse

Von links nach rechts: Klaus Hesse, Fan Ding, Heinrich Zimmermann, Linda Horn, Jasmin Kallert, Thomas Reuter

Klasse Hesse

Ausstellung in der Albert Schweitzer Schule, Offenbach/M, Waldstraße 113

Zeichen von Thomas Reuter bei Prof. Klaus Hesse

© 2012 Thomas Reuter

Februar
Vorankündigung: Die Zukunft des Lesens

Wie verändern die digitale Evolution das Leseverhalten und das Publizieren? Führt die Demokratisierung des Herausgebens und Rezensierens in eine Epoche des unüberschaubaren Wissens oder des Vergessens? Ist das Ende des linearen Lesens das Ende der Literatur? Wird Gedrucktes zum Luxusobjekt?  

 

»Bücher sind die letzte Bastion des alten Geschäftsmodell«. »Für sich allein zu lesen, wird so antiquiert wirken, wie heutzutage Stummfilme schauen«. »Das Buch ist auf dem Weg ein »Ort« zu werden, an dem Leser zusammenkommen«. »Wir sollten Überlegungen über das Publizieren der Zukunft beenden und stattdessen über die Zukunft des verknüpften Lesens nachdenken«. 

 

Diese Veranstaltungsreihe nähert sich von verschiedenen Seiten der »Zukunft des Lesens« an. Eine sechswöchige Ausstellung im Klingspor Museum Offenbach mit Arbeiten des zeitgenössischen Buchgestalters Lü Jingren zeigt die schönsten Seiten des Buches. Lü's Bücher sind ein aufregendes Erlebnis für Auge und Tastsinn. Er gilt als einer der weltweit herausragenden Buchgestalter. Daneben wird der in Japan und China arbeitende Künstler mit seinem Sohn, dem Grafikdesigner Lü Min, einen Workshop in der Buchbinderei der Hochschule für Gestaltung (HfG) Offenbach leiten. Im Kontrast zur klassischen Buchgestaltung finden eine Podiumsdiskussion und Vorträge statt, die sich inhaltlich mit der Zukunft der Lesemedien beschäftigten. Die Diskussion wird vom Hessischen Rundfunk (HR2) im Rahmen eines Funkkollegs ausgestrahlt. Bei den Teilnehmern handelt es sich um führende Vertreter der Verlags-, IT- und Designbranche. Die Ausstellung »Plakate zum Wort« von HfG-Studierenden in der Ölhalle des Offenbacher Hafens vermittelt die überspitzten Standpunkte der jüngsten Gestaltergeneration zu diesem Thema. 

 

Kooperation Klingspor Museum, Hessischer Rundfunk, Hochschule für Gestaltung Offenbach/M 

Die Zukunft des Lesens

Workshop Bücher machenmit Lü Jingren und Lü Minvom 25. bis 27. April 2012 ganztägig in der Buchbinder-Werkstatt der HfG OffenbachAusstellung Klingspor MuseumLü Jingren Buchdesignvom 19. April bis 10. Juni 2012 im Klingspor Museum Offenbach/MAusstellungseröffnung mit Lü Jingren am 26. April 2012, 19 UhrÖffnungszeiten: Di Do Fr 10 bis 17 Uhr > Mi 14 bis 19 Uhr > Sa So 11 bis 16 UhrAusstellung ÖlhalleStudierende der HfG»Plakate zum Wort«vom 16. Mai bis 30. Mai 2012 in der Ausstellungshalle der HfG Offenbach, Hafen 6 > Öffnungszeiten: Di Mi Do Fr 15 bis 18 Uhr > Sa So 11 bis 15 UhrPodiumsdiskussion 29. Mai 2012mit Siggi Becker (Elektrischer Reporter), Christoph Schröder (Autor) Sebastian Oschatz (Meso Digital Interiors), Dr. Petra Gropp (S. Fischer Verlag), Prof. Peter Eckart (HfG Offenbach), Moderation: Peter Kemper (Hessischer Rundfunk)Schloss Isenburg, Kapelle, Schlossstraße, Beginn 19 UhrVortrag 5. Juni 2012 Dr. Petra Eggers (Literaturagentur Berlin)Schlossstraße 31, Raum 101, Beginn 19 Uhr