Making Crisis Visible Klasse Hesse

April
Es hat wirklich Spaß gemacht

Es war nie langweilig und manchmal sogar sehr aufregend, aber nach einundzwanzig Jahren ist es an der Zeit den Weg für etwas Neues zu ebnen. Ich habe sehr viel an der HfG gelernt. Vielleicht mehr als meine Studierenden von mir lernen konnten. Die HfG war immer ein Ort der Selbstbestimmung. Es gilt die eigenen Stärken zu entdecken und diesen an die Grenzen zu führen und zu überschreiten. Dies ist möglich, weil die HfG Offenbach als wahrscheinlich einzige Kunsthochschule der Welt nicht zwischen freier und angewandter Gestaltung unterscheidet. Die HfG ist eine Insel wo alles möglich ist und das meiste auch möglich gemacht wurde. Ich hoffe, dass die HfG nie vom Weg abkommen wird. Und allen Studentinnen und Studenten, Alumni, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Lehrerinnen und Lehrer, Professorinnen und Professoren sowie die Kanzlerin und der Präsident haben dies unterstützt. Ohne wenn und aber. Es gab immer ein Weg. Dafür möchte ich mich bei allen Kolleginnen und Kollegen ganz herzlich bedanken! 


Leider gibt es im Moment keinen anderen Weg als diesen um Auf Wiedersehen sagen zu können. Ich wäre gerne noch einmal jeden in die Arme gefallen, aber eine Krise jagt die andere. Aber ich bin mir sicher, wir sehen uns wieder! Vielleicht im November. In diesem Sinne. Bleibt standhaft!

Making Crisis Visible Klasse Hesse

Plakat von Nikolas Brückmann

Februar
Plakatausstellung »Making Crisis Political«

Dass man an der Ordnung der Dinge nichts Wesentliches ändern kann, ist die Basis-Banalität, die den Fortgang der Geschäfte sichert. Kunst und Gestaltung widersprechen dem schon durch ihre bloße Existenz: selbst da, wo sie auch nur ein Geschäft sind. In Zeiten des Umbruchs spitzt sich dieser Widerspruch zu und stellt Kunst und Gestaltung vor ihre äußersten Möglichkeiten: „Die Welt verändern, hat Marx gesagt. Das Leben ändern, hat Rimbaud gesagt. Diese beiden Losungen sind für uns ein und dieselbe.“ (André Breton, 1936) Gehen wir diese Geschichte noch einmal durch: ein letztes Mal? (Thomas Seibert)


20. Februar bis 1. März 2020

Eröffnung: 19. Februar 2020, 19.00 Uhr

Offenes Haus der Kulturen, Mertonstraße 26, Frankfurt/M


In Kooperation mit der Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main und Medico International sowie mit freundlicher Unterstützung des Offenen Hauses der Kulturen.


Künstlerinnen und Künstler: Milena Bassen, Tessa Bode, Marie Döhn, Maria Egorova, Felizitas M. Fleischer Torres, Michael Franzen, Fabian Goth, Amélie Ikas, Victor König, Fabienne Laube, Timon Osche, Philipp Schäfer, Flora Schuller, Franca Tasch, Isabelle Zimmermann


www.makingcrisesvisible.com

www.medico.de

Making Crisis Visible Klasse Hesse

Sprecher: Angela Dorn, Schirmherrin und Hessische Ministerin für Wissenschaft und Kunst / Prof. Dr. Nicole Deitelhoff, Hessische Stiftung für Friedens- und Konfliktforschung / Prof. Dr. Katrin Böhning-Gaese, Senckenberg Museum / Felix Kosok, Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main

Februar
»Making Crises Visible« ist ein Experiment, das es in dieser Form noch nicht gegeben hat. 

Am 11. Februar 2020 hat die Hessische Ministerin für Wissenschaft und Kunst Angela Dorn im Festsaal des Senckenberg Forschungsinstitut die Ausstellung eröffnet. Forschende des Leibniz Forschungsverbunds und Kunststudierende sowie Dozentinnen und Dozenten des Fachbereich Kunst der HfG Offenbach haben über mehr als ein Jahr einen intensiven Dialog über »Krisen in einer globalisierten Welt« geführt. Die Ergebnisse sind vom 12. Februar bis zum 2. Juni 2020 im Senckenberg Museum in Frankfurt zu sehen. Diese interdisziplinäre Auseinandersetzung ist ein neues Modell für die Lehre an einer Kunsthochschule sowie für die Darstellung von Wissenschaft. Ziel dieser Ausstellung ist es ein konstruktives Bewusstsein im Umgang mit Krisen vorzuleben. Das Wesen von Krisen zu verstehen und vor allem unmittelbar fühlbar zu machen. www.makingcrisesvisible.com


Partner:

Goethe Universität Frankfurt, Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main, Leibniz Forschungsverbund, Medico International, Senckenberg Naturmuseum


Beteiligte Hochschulen und Institute:

Bildungsstätte Anne Frank, HfG Offenbach, HAW Hamburg, Hochschule Darmstadt, Justus-Liebig-Universität Giessen, Nanjing University of the Arts, Shanghai Institute of Visual Arts


Förderer:

Evangelische Kirche Hessen und Nassau, Deutsche Stiftung Friedensforschung, Leibniz Gemeinschaft, Stadt Frankfurt am Main, Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main


Künstlerische Durchführung und Organisation:

Nikolas Brückmann, Klaus Hesse, Felix Kosok, Marc Ulm, Ellen Maria Wagner