hfg offenbach, prof. klaus hesse
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Franziska Morlok, Till Beckmann, Berlin 

 

»Print lives!« 

2. Juni 2010 

Das Designbüro Rimini aus Berlin hat vor kurzen die erste Enzyklopedia der Druckveredelung mit dem Titel »Extra« rausgebracht. 30 internationale Gestalter wurden eingeladen, je eine Drucktechnik zu erforschen und zu interpretieren.  

Franziska Morlok und Till Beckmann stellten die Ergebnisse vor. www.rimini-berlin.de 

 

 Jan Kolata Klasse Hesse


 

Jan Kolata, Düsseldorf 

 

»Kontakt« 

21. Januar 2010 

Die Vortragsreihe »Übergänge« fokussierte die Schnittstellen zwischen Kunst und Design sowie zwischen den Gestaltungsdisziplinen. Der Düsseldorfer Maler Jan Kolata hat an der Kunstakademie in Düsseldorf studiert und ist heute Professor für Malerei am Institut für Kunst der Technischen Universität Dortmund. Jan Kolata hat in erster Linie über den Prozess des Malens gesprochen. Über das alltägliche Ringen hin zum Bild, über das Hinauszögern, das vorbereitende Zelebrieren und die wechselnden Strategien sich dem Malen zu nähern. Das Problem den Anfang zu finden haben viele Gestalter und berührt damit die Grundlage jeden kreativen Schaffens. 

 Jan Kolata Klasse Hesse


 

Jan Weiler, München 

 

»Kontakt« 

22. Januar 2009 

Der gebürtige Düsseldorfer arbeitete nach dem Abitur als Werbetexter und studierte anschließend an der Deutschen Journalistenschule in München. Danach arbeitete er als Redakteur bzw. etwas später auch als Chefredakteur beim SZ-Magazin. Seinen Job beim SZ-Magazin gab er auf, nachdem sein erster Roman »Maria, ihm schmeckts nicht« die Bestsellerlisten erorberte. Und auch sein zweiter Roman »Antonio im Wunderland« setzte sich auf den Bestsellerlisten fest. Seit 2007 schreibt Jan Weiler regelmäßig im »stern« die Kolumne »Mein Leben als Mensch«. 2008 erschien sein letzter Roman »Drachensaat«.  

 

 Jan Weiler Klasse Hesse


 

Claudia Kempf, Wuppertal 

 

Vortrag 11. Dezember 2008 

»Kontakt« 

Eineinhalb Stunden referierte die Reinhard-Wolf- und Aenne-Biermann-Preisträgerin über ihren Werdegang. Bereits als Kunststudentin übernahm sie die Art Direction des Zeitmagazins. Danach konzentrierte sie sich in London auf ihre Weiterentwicklung als Fotografin. Es entstanden Bildserien wie »Couples« und »Black«. Für den Stern fotografierte sie die Mode der sozialen Verlierer. Heute arbeitet sie mit ihrer grafischen und redaktionellen Bildsprache für bedeutende Unternehmen, Verlage und Redaktionen. 

 Claudia Kempf Klasse Hesse


 

Bettina Querfurth, Frankfurt 

 

Vortrag 30. April 2008 

»Bücher machen«. Was macht ein Buch relevant? Wie ticken Verlage und Buchhandel? 

Bettina Querfurth ist Literaturagentin in Frankfurt am Main. Sie war viele Jahre Lektorin und Programmleiterin bei namhaften Verlagshäusern. Sie stellte die verschiedenen Verlagstypen dar und nach welche Regeln sie arbeiten. Natürlich war ihr Vortag über die Abläufe und Gepflogenheiten der Branche für viele Zuhörer ernüchternd. Das Denken in marktgerechten Segmenten, Zielgruppen und wirtschaftlichen Zielen steht für viele Gestalter im Widerspruch mit den eigenen Zielen. Ihre Botschaft war klar und deutlich: Ohne einen bedeutsamen Inhalt findet das Buch keinen Markt. 

 Bettina Querfurth, Frankfurt


 

Hans-Heino Ewers, Frankfurt 

 

Vortrag 7. April 2008 

»Bizarr, dämonisch und grotesk.  

Die Figuren des Dr. Heinrich Hoffmann« 

Dr. Hans-Heino Ewers ist Professor für Germanistik und Literaturwissenschaften mit dem Schwerpunkt Kinder- und Jugendliteratur an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt. Außerdem leitet er das Institut für Jugendbuch- forschung. Seit über 160 Jahren ist der Struwwelpeter des Frankfurter Arztes Dr. Heinrich Hoffmann mit einer deutschsprachigen Gesamtauflage von rund 30 Millionen Exemplaren das berühmteste deutsche Bilderbuch. Es wurde in über 40 Sprachen übersetzt und gilt als Prototyp eines internationalen Best- und Longsellers der Kinderliteratur. Die Figuren des Struwwelpeters sind zu Ikonen der Kindheit geworden, der Struwwelpeter selbst ist zu einem der bekanntesten Wahrzeichen Frankfurts avanciert. Laut Hans-Heino Ewers ist es die Lust am Bösen und an der Strafe, die den Erfolg des Struwwelpeters ausmacht. Außerdem entdeckte er noch einige sexualpsychologische Details in den Bildern von Heinrich Hoffmann. 

 


 

Cyan, Berlin 

 

Vortrag 6. Dezember 2007 

»Berlin-Teheran« 

Cyan wurde 1992 von Daniela Haufe und Detlef Fiedler gegründet. Zusammen mit anderen Gestaltern entwerfen sie in ihrem Büro Bücher, Zeitschriften, Kataloge, Plakate und Flyer aber auch Erscheinungsbilder ausschließlich für Auftraggeber aus dem Kulturbereich. Hierzu zählen u.a. Bauhaus Dessau, Staatsoper Berlin, Haus der Kulturen der Welt und verschiedene Museen und Galerien. Zwischen 1991 und 1995 waren sie Mitherausgeber der designkritischen Zeitschrift »form+zweck«. Als Mitglieder der Tanzkompagnie »Toula Limnaios« haben sie verschiedene Filme erarbeitet, die Bühnenbildfunktion in Tanzstücken übernahmen. Ihre Arbeiten sind immer radikal und trotzdem dem Inhalt verpflichtet. Oberflächlich gesehen könnte man sie irgendwo zwischen Op-Art und Dadaimus ansiedeln. Aber dies würde Cyan ganz sicher nicht gerecht werden. Es ist eine große Wut, die sie antreibt. Eine Wut, die sich gegen Sehgewohnheiten und Inhaltslosigkeit richtet, aber auch gegen Repression und Ungerechtigkeit. 2001 wurden Haufe und Fiedler Mtglied der Alliance Graphique International. Ausstellungen, Vorträge und Workhops haben sie in viele Länder geführt. 2006 beendeten sie eine 10jährige Lehrtätigkeit als Professoren für Grafikdesign an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. 

www.cyan.de 

 Cyan


 

Gerwin Schmidt, München 

 

Vortrag 29. November 2007 

»Lieber ohne« 

Gerwin Schmidt ist Grafikdesigner. Er konzipiert und entwirft Plakate, Magazine, Bücher und Erscheinungsbilder. Seine Arbeiten bleiben hängen, weil jede einzelne eine Idee hat. Für Gerwin Schmidt ist kreative Substanz und Autonomie wichtiger, als die Penetration einer Formensprache. seiner Intention folgend setzt er grafische Illustration, Typografie oder Fotografie ein. Gerwin Schmidt ist auch Hochschullehrer. An der Akademie der bildenden Künste Stuttgart lehrt er als Professor Typografie. seine Auftraggeber sind u.a.: Hatje/Cantz, ZKM, Württembergischer Kunstverein, Expo 2000, Edgar Reitz Filmproduktion, Gestalten Verlag, Blixa Bargeld Entertainment, Museum Villa Stuck, Filmzeitung Revolver, Goethe-Institut, Museum für Gestaltung Zürich, TU München, Gaggenau und Neue Sammlung München. 

www.gerwin-schmidt.de 

 


 

Stefan Nowak, Düsseldorf 

 

Vortrag 15. November 2007 

»Wer denkt fliegt raus« 

Für Stefan Nowak ist der Weg von A nach B eine tägliche Herausforderung. denn nicht immer erschließt sich die Orientierung in Gebäuden durch die Architektur. Er entwickelt Leitsysteme für die schwierigen und unübersichtlichen Fälle. Außerdem konzipiert und entwirft er Ausstellungen. Stefan Nowak arbeitet mit Museologen, Kuratoren, Fachwissen- schaftlern und Betriebswirten zusammen. unter anderem für die Akademie der Künste Berlin, Bonnefantenmuseum maastricht, Bucerius Kunst Forum Hamburg, Deutsches Architekturmuseum Frankfurt/M, Deutsches Filmmuseum Frankfurt/mM Neanderthalmuseum, Museumsinsel Berlin und viele andere bedeutende Museen in Deutschland und Europa. zusammen mit Petra Knyrim arbeitet er aber auch für die Unikliniken in Essen, Innsbruck und Bonn sowie für Toshiba oder Toyota. Obwohl die vorgestellten Projekte unglaublich tief durchdacht waren, sah man das den einzelnen Ergebnissen nicht an. Allerdings offenbarten die Ausführungen von Stefan Nowak welche intensiven gedanklichen Auseinandersetzungen notwendig sind, um letztendlich zur Einfachheit und Klarheit zu gelangen.  

www.n-t-k.de 

 


 

Ralf Zilligen, Düsseldorf 

 

Vortrag 8. November 2007 

»Futuring Communication« 

Ralf Zilligen ist Kreativchef der größten Werbeagentur Deutschlands. Bei BBDO Düsseldorf ist er aber nicht nur für Strategie und Kreation verantworlich, sondern auch für die Abteilung »What's next«. Ralf Zilligen drückt deshalb noch einmal die Schulbank bei der »Berlin School of creative leadership«, um sich intensiv mit den Fragen zu beschäftigen: »Wieso schaut keiner mehr hin? Lohnt sich Kreativität wirklich? Wie sieht die Werbekommunikation des 21. Jahrhunderts aus?« Sein Vortrag machte großen Spaß, weil wir an den vielen handverlesenen innovativen Werbespots miterleben durften, wie die Zukunft der Marken- kommunikation aussehen wird: Personalisiert und interaktiv wird beispielsweise TV-Werbung das Publikum viel stärker und lebensnäher mit einbeziehen. 

 


 

Barbara Bierach, Sydney  

 

Vortrag 1. November 2007  

»Leben oder schreiben? Vom Schreiben Leben«  

Barbara Bierach ist Texterin, Journalistin und Autorin. Obwohl sie seit Jahren im Ausland lebt, schreibt sie weiterhin für deutsche Tageszeitungen und entwickelt eigene Buch- projekte. Einem Thema ist sie besonders nachgegangen: Warum gibt es so wenig Frauen in Führungspositionen? Diese Frage ist nicht neu und trotzdem ist eine Korrektur weitgehend ausgeblieben. Obwohl mehr Mädchen als Jungen Abitur machen. Mehr junge Frauen als Männer die Universitäten mit einem Hochschulabschluss verlassen. Leider bildet auch die ansonsten sehr aufgeschlossene Kunst- und Kreativbranche keine Ausnahme. Kuratoren, Kreativ- direktoren und Professoren sind meist Männer. Barbara Bierach hat mit ihren Thesen über »das dämliche und das herrschende Geschlecht« für heftige Diskussionen gesorgt. »Launig und faktenreich erklärt die ehemalige Wirtschafts- journalistin, wie deutsche Frauen sich selbst behindern: Sie lesen Anti-Falten-Ratgeber statt Tageszeitungen, studieren Anglistik statt Statistik. Und sie kämpfen um Kuschelecken statt um Macht, für Frauenquoten statt um bessere Kinderbetreuung« (Der Spiegel). Auch an der HfG lösten ihre Gedanken eine anregenden und lange Diskussion nach sich. Eines wurde auf jeden Fall nach ihrem Vortrag klar. Barbara Bierach ist eine große Feministin: »Wenn ihr die Macht wollt, dann nehmt sie euch. Ihr habt das Zeug dazu«.  

 


 

»Atak« alias Georg Barber, Berlin/Gent 

 

Vortrag 22. Januar 2007 

Georg Barber gehört zu den herausragendsten europäischen Illustratoren unserer Zeit. Er hat über zwei Dutzend Bücher und Comics veröffentlicht, Bühnenbilder und Theaterplakate gestaltet und war mit Einzelausstellungen u.a. in Paris, New York, Stockholm, Helsinki und Lissabon zu sehen. In seinem Vortrag hat Georg Barber seine unterschiedlichen künstlerischen Arbeitsphasen aus den letzten zwanzig Jahren präsentiert. Selbstironisch hat er seinen Werdegang dargestellt. Georg Barber ist kein Mensch, der sich in den Mittelpunkt drängen will. Er ist ein aufmerksamer und neugieriger Beobachter, der Geschichten mitteilen möchte, die in dieser Art noch keiner erzählt hat. Georg Barber war Gastdozent an der UDK Berlin und lehrt zur Zeit als Professor in Gent/Belgien. Er ist Mitglied der AGI (Alliance Graphique Internationale). www.fcatak.de 

 


 

Stefan Landrock 

von »Deutschlandock«, Berlin 

 

Vortrag »Anders« 16. November 2006 

Stefan Landrock lebt und arbeitet in Berlin. Gemeinsam mit Sebastian Deutsch betreibt er das Design- und Softwarebüro »Deutschlandrock«. Er hat Projekte für den Art Directors Club, die Sächsische Staatsoper Dresden, Spiegel-Online und des Hamburger Trendbüro realisiert. Stefan Landrock stellte verschiedene freie Videoprojekte sowie realisierte Webseiten und VJ-Events vor. Inhaltlich setzen sich seine Arbeiten durch die Kooperation mit »Spiegel-Online« und »Trendbüro« mit dem Aufspüren von neuen Sehgewohnheinten und Lebensstilen auseinander. Besonders beeindruckend war ein Video, dass um sechs Uhr früh auf einer alten Fabrikhalle in Shanghai das Ende einer langen Partynacht eingefangen hat. Neben dem Designpreis der BRD 2002 für die Gestaltung der Website »neweconomy-duden« hat er zahlreiche weitere Auszeichnungen erhalten. Seit 2003 ist er Mitglied der Online-Jury des Lead Awards. 

 


 

Kirsten Dietz und Jochen Rädeker 

von »Strichpunkt«, Stuttgart 

 

Vortrag »Anders« 9. November 2006 

Eine Vollsperrung auf der A6 war dafür verantwortlich, dass Kirsten Dietz und Jochen Rädeker erst mit einer fast zweistündigen Verspätung im Gründercampus eingetroffen sind. Dann ging's aber richtig los. »Strichpunkt« steht für erstklassig gestaltete Jahresberichte, Bücher und Corporate Designs. Kirsten Dietz stellte das komplette Erscheinungsbild des Staatstheater Stuttgart vor. Besonders begeisterten die zahlreichen Programmhefte für Oper, Ballett und Schauspiel. Jochen Rädeker zeigte u.a. drei Bücher von Scheufelen Papiere, die nicht nur durch Idee und Konzept bestachen, sondern auch durch ihre raffinierten und beeindruckenden Druckveredelungen. »Strichpunkt« lösen ihre Aufgaben mit Panoramablick und Detailversessenheit. Seit Jahren gehört das 1996 von Kirsten Dietz und Jochen Rädeker gegründete Designbüro zu den kreativsten und erfolgreichsten Studios Deutschlands und Europas. Mit einem hochqualifizierten Team aus 25 festangestellten Konzeptionern, Print- und Screendesignern, Textern und Projektmanagern. Strichpunkt gehört zu den meistausgezeichneten Designbüros der Welt. Ihr Vortrag hat an der HfG Spuren hinterlassen. www.strichpunkt-design.de 

 


 

Holger Windfuhr, Düsseldorf 

 

Vortrag »Daily Business« 13. Juni 2006 

52 Titelseiten und ca. 2400 Seiten Redaktion im Jahr zu entwerfen, zu diskutieren, zu verwerfen, neu zu entwerfen und zu realisieren, ist als Art Director eines führenden deutschen Businessmagazins nichts Besonderes. Für die HfG allerdings einer der Gründe, warum wir Holger Windfuhr von der »WirtschaftsWoche« nach Offenbach eingeladen haben. Seit sechs Jahren macht er diesen Job für die Verlagsgruppe Handelsblatt in Düsseldorf. Dabei hat der gebürtige US-Amerikaner das Blatt aus einem kreativen Loch herausgeholt und zu einem der auflagenstärksten Wirtschaftsmagazine Deutschlands mitgeformt. Viele seiner Titel haben Auszeichnungen bzw. eine Goldmedaille gewonnen. 

 


 

Norbert Herold, München 

 

Vortrag »reBriefing«, 19. Januar 2006 

Bei Norbert Herolds Job als Kreativdirektor geht es in erster Linie darum, wie man mit den Aufgabenstellungen umgeht, wie man sie annimmt, verändert oder erweitert und wie man sie weitergibt an alle Beteiligten des kreativen Prozesses. 

Denn nicht jede Aufgabe ist eine gute Aufgabe. Und nur gute Aufgaben lassen auch gute Gestaltung zu. Norbert Herold arbeitet bei der Heye Werbeagentur in Unterhaching. Heye ist nicht so laut und selbstwichtig wie viele andere Agenturen  

in Hamburg, Düsseldorf oder Frankfurt aber dafür genauso kreativ wie die besten Kreativagenturen Deutschlands. Von daher ist es wahrscheinlich auch kein Zufall, dass Norbert Herold dort seit über 25 jahre die Werbung für Mcdonalds mitverantwortet und einen wichtigen Beitrag zur Geschichte der Werbung geleistet hat. www.heye.de 

 


 

Thomas Stricker, Düsseldorf 

 

Vortrag »reBriefing«, 15. Dezember 2005 

Thomas Stricker ist Bildhauer und hat mit »Briefings« eigentlich nicht viel zu tun, sollte man meinen. wenn er aber an Wettbewerben oder Ausschreibungen teilnimmt, gibt es einen Anlass bzw. eine Verortung oder das Statement eines Kurators. Also genug »Aufgabe« um sich zu reiben. Stricker lässt es dabei am liebsten wachsen. Ob es beim öffentlichen Schaffen eines »Meteoriten« oder beim blühen eines riesigen kreuzförmigen Rapsfeldes. Letzteres mit der Beteiligung einer unübersichtlichen Zahl von Landwirten, deren Land betroffen und deren Mithilfe nötig war, um das Gelbkreuz zum Blühen zu bringen. »Wachsen« im Sinne der anfassbaren Entstehung, aber auch eines Bewusstsein der betroffenen Öffentlichkeit sind seine Kernthemen. Der in Düsseldorf lebende schweizer Künstler Thomas Stricker (*1962) studierte von 1986 bis 1993 Bildhauerei bei Prof. Klaus Rinke an der düsseldorfer Kunstakademie. Der mehrfach ausgezeichnete Bildhauer beschäftigt sich in seinen Arbeiten mit skulpturalen, interkulturellen und sozialen Fragestellungen. Seine interventionen in öffentlichen Räumen erstrecken sich oft über lange Zeitspannen und involvieren zahlreiche Menschen. Experimente mit offenem Ausgang. 

www.skulptur-biennale-muensterland.de 

www.meteoritenwerkstatt.de 

www.bluehtes.de 

 


 

Francesca Ferguson, Berlin 

 

Vortrag »reBriefing«, Vortrag 8. Dezember 2005 

Francesca Ferguson ist Journalistin, freie Kuratorin und Initiatorin von urban drift. Sie ist britische Staatsbürgerin und fühlt sich trotzdem in Deutschland zu Hause. Sie hat den deutschen Beitrag zur 9. Architekturbiennale 2004 in Venedig hauptverantwortlich kuratiert, übernahm die Leitung des Deutschen Pavillons und entwickelte die Ausstellung »Deutschlandschaften«. Nächstes jahr wird sie für die ersten Design- und Architekturdokumenta »entry 2006« auf der Zeche Zollverein Essen ein ambitioniertes Programm mitentwickeln. Die Vortragsreihe »rebriefing« beleuchtet den Prozess, wie Gestalter Aufgabenstellungen annehmen, verändern oder erweitern. Francesca Ferguson steht in ihrer Funktion als Kuratorin auf der Seite derer, die Briefings schreiben. Für Francesca Ferguson ist der Raum dazwischen wichtig. Sie bewegt sie sich zwischen Ausstellung und Initiative, zwischen Architektur und Kunst, zwischen Urbanität und Sozialisation. Zwischen was ist und was sein könnte. 

www.urbandrift.org 

www.deutschlandschaften.de 

 


 

Andreas Uebele, Stuttgart 

 

Vortrag »reBriefing«, Vortrag, 1. Dezember 2005 

Andreas Uebele ist gerne Schwabe und für ihn gilt ganz besonders das selbstbewusste Ländlemotto: »Wir können alles. Außer hochdeutsch.« Auf jeden fall zählt der Architekt, Künstler und Grafiker zu den wichtigsten Vertretern der Gegenwartstypografie und pflegt ein ungebrochenes Verhältnis zu Scholle. Die Vortragsreihe »rebriefing« beleuchtet den Prozess von der ursprünglichen Aufgabenstellung bis hin zum realisierten Ergebnis mit allen Missverständnissen und Widersprüchen. Andreas Uebele hat die Vortragsreihe eröffnet. Er ist jemand, der klare Vorstellungen zu seinen Aufgaben entwickelt und keine faulen Kompromisse schließt. Dazu ist er viel zu besessen und das selbstverständliche an seiner Arbeit ist, dass sie nicht nur gestalterisch überzeugt, sondern dass sie auch sehr nützlich ist. www.uebele.com 

 


 

Niklaus Troxler, Willisau/CH 

 

Ein Plakat muss größer wirken als es ist. 

Vortrag 24. Mai 2005 

Niklaus Troxler ist einer der anerkanntesten Plakatgestalter der Welt. Seit fast 40 jahren illustriert und typografiert er Anschläge für Kulturveranstaltungen.Bereits 1966 gestaltete er sein erstes Jazzplakat. Bis heute hat er mehrere hundert Plakate gestaltet und zahllose Auszeichnungen gewonnen. Und auch 2005 gehörten seine Plakate zu den herausragenden Arbeiten der internationalen Posterbiennalen. Nebenbei organisiert er seit drei Jahrzenten in Willisau (CH) eines der renommiertesten Jazzfestivals weltweit. Seine plakate sind meistens ein bisschen höher als die höhe der Zeit. Sie sind manchmal bunt, manchmal monochrom, manchmal schwarz-weiß, manchmal aufgeräumt und manchmal scheinen sie verworren. Fast immer sind sie gezeichnet, gemalt oder typografiert. Troxler's graue zellen sind genauso aktiv wie seine Fingerspitzen. Die gefühle, die seine Plakate vermitteln sind kein Zufall und erscheinen vielleicht deshalb so zeitlos wie die Musik von John Lurie oder der Tanz von PinaBausch. Niklaus Troxler kam nach Offenbach und hat seine Lieblingsstücke vorgespielt. www.troxlerart.ch 

 


 

Peret und Felix Thomas, Barcelona  

 

The Mirror  

Scream, Word and Whisper  

Die katalanische Designlegende »Peret« hielt am 6. Juli 2004 an der HfG einen unvergesslichen Vortrag. Simultan unterstützt wurde Peret von seiner rechten Hand Felix Thomas. Besonders beeindruckten seine politischen und grafischen Gastkommentare für »El pais«. Peret ist 1945 in Barcalona geboren. Nach seinen Wanderjahren durch Pariser Werbe- und Grafikagenturen gründetet er 1977 in Barcelona sein eigenes Studio. Er arbeitet als Grafikdesigner, Illustrator, Fotograf und Filmer. Seine Arbeiten wurden in Einzel- und Gruppenausstellungen in Barcelona, Berlin, London, Lyon, Mailand, Madrid, Moskau, Paris, Rio de Janeiro, Orleans, Osaka und Tokyo gezeigt. 1988 wurde ihm der nationale Designpreis von Spanien verliehen. u.a. arbeitete er für die Olympischen Spiele 1992 in Barcelona, für die Expo 1992 in Sevilla und Barcelona televisió. 

 


 

Peter Oprach, Düsseldorf  

 

Wrote snid bleidr oder Text küsst Bild  

13.05.2004, Script-Seminar  

Schreiben ist denken und denken ist gestalten. Klingt simpel, entpuppt sich aber für Gestalter häufig als ein kaum überwindbares Hindernis. Gestaltung mag manchmal ohne Konzept auskommen, Text nie. Ein Entwurf, der nur aus dem Bauch stammt, kann immer noch hübsch aussehen. Greift man jedoch zur Feder statt zum Pinsel, um Gefühligkeiten festzuhalten, führt das meist zu Geschwätz, Behauptungen oder Kitsch. (Gelegentlich wird auch Poesie daraus, aber dafür muss einer schon ziemlich gut sein.) Ein sauberer Satz ist kein Zufall. Text hat Voraussetzungen: Weiß ich eigentlich, worüber ich hier rede? Habe ich einen Schlachtplan? Was genau will ich sagen? In welcher Länge – und wem? Warum sollte der das wissen wollen? Wenn ich darüber lange genug nachgedacht habe, ist der Text fertig. Ich muss ihn nur noch aufschreiben.  

 


 

Kurt WEidemann, Stuttgart 

 

Vortrag 9. November 203 

Kurt Weidemann hat vier Jahrzehnte unterrichtet: zwanzig Jahre, seit 1964, auf dem Lehrstuhl für Information und Grafische Praxis an der Staatlichen Akademie der bildenden Künste, Stuttgart. Danach hat er die Wissenschaftliche Hochschule für Unternehmensführung in Koblenz mitbegründet und Verbale und Visuelle Kommunikation gelehrt. An der Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe hatte er seit ihrer Gründung zwölf Jahre einen Lehrauftrag für Kommunikationsdesign. In vier Berufsverbänden ist er als Ehrenmitglied tätig. Aus seinem Archiv hat er seine von 80 Kleinbilddias unterstützte und geringfügig veränderte Antrittsvorlesung zum Sommersemester 1964 jetzt in Buchform gebracht. Die Erkenntnisse aus der Wahrnehmungspsychologie und ihre Übersetzung in grafische Gestaltung hat an Aktualität nichts eingebüßt. Die Bilder und begleitenden Texte sensibilisieren, schärfen den Blick. Sie ermöglichen dem Leser Verweildauer, Vergleichsmaßstäbe und Interpretationsmöglichkeiten. Menschenkenntnis und der sogenannte »gesunde Menschenverstand« sind gute Voraussetzungen für jegliche Form der Kommunikation und den hohen autodidaktischen Anteil der Kommunikationsberufe. Die Hilfswissenschaften der Gestaltpsychologie, (Ergonomie, Zeitgeschichte) erschließen den gestaltenden Berufen Erkenntnisse und Gesetzmäßigkeiten. Kreativität, Innovation und Gestaltungsvermögen können sich nicht ersetzen, allenfalls versichern. Die durch Diaprojektion unterstützte Vorlesung umfasst Beispiele menschlicher Verhaltenweisen, Überarbeitungen bekannter Produkt- und Markenbilder, Phänomene des Textens, Anzeigen und Werbekampagnen amerikanischer Produktwerbung 

 Kurt Weidemann Klasse Hesse


 

Christine Hesse, Berlin/Düsseldorf  

 

Wege in die Selbständigkeit  

20.11.02 und 21.11.02, zweiteiliges Seminar  

(Frankfurter Rundschau 29.11.02) »Sucht euch einen Partner, mit dem ihr die guten Zeiten feiern könnt, der euch in schlechten Zeiten eine Schulter zum Anlehnen bietet und mit dem ihr auf gleicher Augenhöhe steht«, lautet der erste gute Rat von Christine Hesse. Sie lehrte sieben Jahre an der FH Düsseldorf Design Management, leitet zusammen mit ihrem Partner Hesse Design und wurde gerade von der Business Vogue zur neunt-erfolgreichsten Unternehmerin Deutschlands gewählt. Nun leitete Christine Hesse das zweitägige Seminar »Was bin ich wert? « - Strategien zur Selbstständigkeit? in der HfG Offenbach. Die Voraussetzung für die Selbstständigkeit sei eine Vision, von der die Existenzgründer getrieben seien, sagt Hesse. Arbeitslosigkeit als Motivation für eine Existenzgründung führe nicht zum Erfolg, davon sei sie überzeugt. Mehr als 30 Studenten lauschen konzentriert den Worten der Gastdozentin. Die meisten haben noch keine genaue Vorstellung, was sie erwartet, aber sie sind sich sicher, viel Interessantes zu erfahren ? Ob sie sich später selbstständig machen, oder nicht. Mit ihrer positiven Haltung habe die Dozentin viel Mut gemacht und gezeigt, dass es sich trotz der schlechten Zeiten lohne, sich selbstständig zu machen. Es sei ihr außerdem gelungen, die graue Theorie mit Beispielen aus der eigenen Berufspraxis lebendig zu machen. 

 christine hesse klasse hesse


 

Daniel Jenett, Hamburg 

 

If you cant make it red, make it move. 

Donnerstag, 31.5.2001 

Nach den anfänglichen Problemen mit dem Beamer, startete Daniel Jenett seine in Ton und Bild bewegende wie mitreißende Einführung. Die »Straßen von San Fransisco«, »Bullit« oder »Zabriski Point« erwachten im cineastisch vorbelastetem Teil des Publikum. Daniel Jenett outete sich mit diesem Vorspann als bekennender Serienjunkie und American-Lover. Anschließend stellte er die strategischen und marketingtechnischen Hintergründe von Webdesign dar und ging auf die Veränderungen des Nutzerverhaltens der letzten Jahre ein. Der zweite Teil des Vortrags bestand aus freien und auftragsorientierten Arbeitsbeispielen. Daniel Jenett war die letzten sieben Jahre als Designer bei Meta Design, Frog und Razorfish tätig. Er stellte unter anderem seine Webdesigns für Gasbook, Remedi Project und Fabrica dar, sowie Webpages für die Einführung des Audi TT. Darüberhinaus zeigte er einen hochinteressanten Prototypen für einen interaktiven Fernsehkanal eines Auktionshauses. Aktionator und Publikum schienen lediglich durch die Projektionsfläche des Mediums getrennt zu sein. Nach dem Vortrag blieb das sichere Gefühl, dass wir noch einiges von der fortschreitenden Digitalisierung der Märkte-Mensch-Beziehung erwarten können und nachwievor erst am Anfang einer tiefgreifenden Kommunikationsevolution stehen. 

 


 

Thomas Bruggiesser und Michel Fries, Zürich  

 

Junge Schweizer Grafik  

Donnerstag, 15. Februar 2001, um 14:00 Uhr, Raum 101  

Aufgrund des von Thomas Bruggiesser und Michel Fries drucktechnisch und gestalterisch außergewöhnlichen Einladungsplakats strömten ca. 50 Studentinnen und Studenten zu diesem Vortrag über »Junge Schweizer Grafik«. Bruggiesser und Fries sind Herausgeber von »Benzin«, einem 100 Seiten starken Buch über die aktuellsten Strömungen der neu erstarkten schweizer Grafikdesignszene. Alle Besucher bekamen beim Eintritt in den Vortragsraum ein »Preisausschreiben« überreicht. Dem Gewinner drohte eine handsignierte Spezial-Edition von »Benzin«. Michel Fries hielt im gemäßigten noch gerade verständlichem schweizerdeutsch die Einführung über das Benzin-Projekt. Ironisch distanziert führte er mit zwei Dia-Projektoren durch die einzelnen Produktionsphasen. Thomas Bruggiesser stellte dann den eigentlichen Inhalt des Buchobjekts vor. »Benzin« dokumentiert eine junge einfallsreiche Grafikszene, die sich vorerst durch die Harmonisierung von Trash-/Zufall-/Banaldesign und der noch bekannten typoorientierten schweizer Plakativität auszeichnete. Bruggiesser stellte phantastische, aus dem visuellen Alltagsmüll heraus, recycelte Plakate für Museen, Theaterinstitute, DJ-Treffs und andere Kulturveranstaltungen dar. In den meisten Fällen handelte es sich dabei um höchst eindrucksvolle, häufig einfarbige, aber dafür beidseitig auf dünnem Bibelpapier gedruckte Veranstaltungsplakate. Eins wurde klar. Die neue schweizer Grafik ist expressiv und analog, trotz des ausschließlichen Einsatzes von digitalen Entwurfsmethoden. Die Entwürfe scheinen wie entsprungene Wildtiere. Animalisch grafisch. Insgesamt eine faszinierende Hommage der zahllosen unbekannten Gestalter von typografischer Alltagskultur. Übrigens: Michaela Binder gewann unter großem Jubel der Anwesenden die Spezial-Edition. Weitere Informationen unter www.benzin.net  

 


 

Karin & Bertram Schmidt-Friderichs, Mainz  

 

Wie kann man so blöd sein, Typografiebücher zu verlegen?  

Donnerstag, 7. Dezember 2000, um 13:00 Uhr, Raum 101  

Fast zwei Stunden hielten Karin und Bertram Schmidt-Friderichs ihr Publikum ohne technische Präsentationsmittel ruhig auf den Stühlen. Abwechselnd stellten sie die Entwicklung des mittlerweile führenden Verlags für Grafikdesign und Typografie im deutschsprachigen Raum vor. Anekdotenreich stellten Karin und Bertram Schmidt-Friderichs verschiedene Buchprojekte vor. Neben den wirtschaftlich erfolgreichen Publikationen dokumentierten sie auch nicht so absatzstarke, aber dafür umso interessantere Liebhaberobjekte. Anhand von mitgebrachten Exemplaren stellten sie die vielen technischen Unwägbarkeiten dar. Insgesamt ein spannender Nachmittag, die all diejenigen bestätigt hat, die davon überzeugt sind, dass sich Kultur und Wirtschaftlichkeit nicht ausschließt. Mehr unter www.typografie.de und www.tdcny.de 

 


 

Paulo Greuel, Fotograf, Floranopolis/Brasilien  

 

Donnerstag, 23. November 2000, um 13:00 Uhr, Raum 101  

Paulo Greuel stellte akribisch seine künstlerische Entwicklung von den ersten Anfängen bis zur letzten Ausstellung im Museum of Modern Art in Rio de Janeiro dar. Aufgrund der ungeschminkten Authentizität Paulo Greuels entstand ein hochinteressanter Vortrag, den leider nur zwölf Studenten und vier Lehrende verfolgt haben. Besonders zum Ende hin wurde der Vortrag immer spannender, weil Greuel aktuelle Arbeiten vorstellte, die weitere Diskussionen über die Gretchenfrage der Fotografie (analog oder digital) überflüssig machten. Dabei handelte es sich um analog produzierte ?Erscheinungen?, die den Eindruck provozierten, mit höchstem Aufwand am Computer generiert worden zu sein.  

 


 

Hubertus Hamm, Fotograf, München  

 

Mittwoch, 24. November 1999, um 14:30 Uhr, Raum 101  

Hubertus Hamm stellte in erster Linie Auftragsarbeiten für DaimlerChrysler und anderen großen internationalen Marken sowie seine redaktionellen Beiträge für das Wochenmagazin Stern vor. Die Spannbreite reichte von handwerklich sehr detaillreichen Arbeiten, deren hoher Aufwand den Bildern aber nie anzusehen war, bis hin zu experimentellen Still-life-Fotografien, die ebenfalls eine starke Verbreitung durch die Werbung bzw. durch Bildredaktionen gefunden haben. Hubertus Hamm berichtete detailliert über die nicht ganz reibungslosen Prozessabläufe zwischen Auftraggeber, Art Director der Agentur und Fotograf. Außerdem dokumentierte er seinen Kunstkiosk und andere freie Projekte in München. www.studio-hamm.de 

 


 

Christian von Alvensleben,Fotograf, Hamburg 

 

Mittwoch, 27. Oktober 1999, um 14:30 Uhr, Raum 101  

Vor ca. 50 bis 60 Studenten und Lehrenden zeigte Christian von Alvensleben einen Querschnitt seines Lebenswerks. Er stellte zu jedem Bild seine gestalterischen Intentionen dar und erzählte eine Menge spannender Hintergrundgeschichten. Die Arbeiten passen in keine der spezifischen Fotografenkategorien, da von der Reportage, über Landschaft, Still, Portrait bis hin zur Modefotografie fast alle Genres auf einem hohen internationalen Niveau von Christian von Alvensleben abgedeckt werden. Die anschließende Diskussion berührte Themen wie die Zukunft der analogen und digitalen Fotografie oder der Spagat zwischen Werbung und Kunst. In erster Linie interessierten sich aber die Studenten für die Bildauffassung der gezeigten Fotografien. Die hohe Ästhetik und die Plakativität der Alvensleben-Fotografien überraschte das HfG-Publikum, da es nicht dem aktuellen Megatrend (die Schönheit des Ungeschönten) entsprach. www.alvensleben-photography.de 

 


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