hfg offenbach, prof. klaus hesse
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Dezember 

Children's Literature and Cultural Diversity 2009  

 

Sabine Funk und Agnes Kalla entwickelten das Veranstaltungsdesign für einen internationalen Kongress der Kinder- und Jugendliteratur für die Goethe-Universität Frankfurt. Veranstalter ist das Institut für Kinder- und Jugendbuchforschung unter der Leitung von Prof. Hans-Heino Ewers. Das Rahmenthema des Kongresses – „Children’s Literature and Cultural Diversity in the Past and the Present“ – könnte kaum aktueller sein: Es soll untersucht werden, welchen Beitrag Kinder- und Jugendbücher sowie -medien (Filme, Fernsehformate, Comics, Mangas, Computerspiele u.a.) und deren Übersetzung in andere Sprachen zum Verständnis anderer Kulturen und zum friedlichen Zusammenleben verschiedener Ethnien leisten können. 

 Children's Literature Klasse Hesse


 

Oktober  

»Gisela« ist ADC-Studentin des Jahres 200 

 

Mit dem Animationsfilm »Gisela« erzählt Katja Baumann die wahre Geschichte von Gisela Werler, einer Bankräuberin aus den sechziger Jahren. Die ADC-Jury war begeistert von der ungewöhnlichen Art der Umsetzung. Mittels unzähliger stets sichtbarer Photoshop-Ebenen erzählt Katja Baumann die Geschichte in vertonten Einzelbildern. "Die Arbeit »Gisela« ist locker, schräg und dabei konsequent in ihrer Umsetzung. Grafik, Sounddesign und nicht zuletzt Musik ergeben ein wunderbares Ganzes. »Gisela« ist mutig und voller Gefühl, ein Film, den man immer wieder sehen möchte", würdigte die Jury Baumanns Arbeit. Weitere Auszeichnungen in der Kategorie Abschlussarbeiten gingen an die Absolventen der HfG, Katrin Schacke und Sven Gabriel. Die Diplomarbeit »Tagebuch eines Ja-Sagers« von Sven Gabriel dokumentiert akribisch in sechs Monatsheften, wofür er sich in dem halben Jahr vor seiner Diplomprüfung künstlerisch und gestalterisch eingesetzt hat. Sein Leben und Schaffen vor dem Diplom wurde so authentisch zur Abschlussarbeit. Die Sache hatte nur einen Haken, er durfte keine der Anfragen ablehnen. Katrin Schackes Diplomarbeit »Stanley – The Open Question Magazine« ist ein Magazin zu den 100 wichtigsten offenen Fragen der Wissenschaft. Mit jeder Ausgabe bringt »Stanley« den aktuellen Unwissensstand zu jeweils einem dieser Rätsel auf den Punkt. Jede Ausgabe besteht aus einem gefalteten Plakat, auf dessen Rückseite das Thema mittels Texten, Grafiken und Informationen erläutert wird. Das fotografische Bildkonzept der Vorderseite visualisiert die systematischen Suchprozesse der Forschung anhand der Darstellung unkonventioneller Versuchsanordnungen, Testreihen und Experimente.  

 ADC Nachwuchswettbewerb 08 Klasse Hesse


 

September 

»Neubau« erscheint im Oktober 

 

Über sechzig Studierende der TU Darmstadt entwickelten Architekturentwürfe für einen Neubau der HfG im Offenbacher Hafen. Sabine Funk und Agnes Kalla konzipierten und gestalteten die ca. 200 Seiten starke Entwurfsdokumentation mit den städtebaulichen Visionen der Darmstädter Architekturdiplomanden. Herausgeber des im Oktober erscheinenden Buches und Leiter des Entwurfprojekts ist Prof. Wolfgang Lorch (Lehrstuhl Hochbau- konstruktion, TU Darmstadt). Fotografie: Stefan Stark, Pujan Shakupa 

 Neubau Architekturdokumentation Klasse Hesse


 

September  

Arndt Poser gewinnt Corporate-Design- 

Wettbewerb »hFMA«  

 

Die hessische Film- und Medienakademie (hFMA) wurde im Oktober 2007 gegründet. 13 hessische Universitäten und Hochschulen haben sich unter diesem Namen und auf Initiative des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst zusammengefunden. Vor allem: Qualitätssteigerung im Bereich der Lehre, Forschung und Produktion, sowie die Verknüpfung mit der hiesigen Film- und Medienbranche. Entscheidende Aktivitäten der hFMA sind: hochwertige Verbundprojekte verschiedener Studiengänge zu initiieren und in Kooperation mit Branchenvertretern zu realisieren, die verstärkte Präsentation von hessischem Film- und Medienschaffen, Informationen über Studienangebote über das hFMA-Webportal bereitzustellen. Unter der Leitung des Frankfurter Designers und Künstlers Peter Zizka hat sich die Jury für einen Entwurf des HfG-Studenten Arndt Poser entschieden. »Der ausgewählte Entwurf von Arndt Poser versucht nicht den Spagat mit einem ikonografischen Rundumschlag alles wiederzugeben, vielmehr definiert er die hFMA als lebendige Institution, die mit unseren fünf Sinnen interagiert und durch eine Art Modularität des Analogen immer neue Konstellationen ausbilden kann. Dabei bleibt trotz der spielerischen Komponente stets die gestalterische Integrität des Gesamtkonstruktes erhalten«.  

 Klasse Hesse Stanley Diplomarbeit Katrin Schacke


 

Juli  

Red Dots für Katja Baumann und Katrin Schacke  

 

»Parcours« Anleitung zur Selbstständigkeit: Parcours richtet sich an Künstler und Designer. Auf ca. 300 Seiten werden Themen wie Urheberrecht, Steuern, Honorare, Versicherungen und die wichtigste Never-ending-Story, »Wie akquiriere ich Kunden«, behandelt. Klingt sehr langweilig, sieht aber in diesem Fall nicht so aus. Das Buch wird durch überraschende »Hürden« fotografisch gegliedert. Unterschiedliche Papierformate und eine abwechslungreiche Redaktion animieren die Leser, auch bei den trockensten Informationen nicht abzuschalten. Katrin Schacke gewann einen Red Dot Best of Best und ist für den Junior Prize nominiert.  

»Gisela«: Katja Baumann entwickelte als Vordiplomsarbeit einen Trickfilm im Photoshop-Look. Der Film erzählt eine wahre Geschichte aus den sechziger Jahren. Es geht um Gisela Werler, sie war die erste Bankräuberin Deutschlands. Gemeinsam mit ihrem späteren Ehemann überfiel sie zwischen 19 Banken. Katja Baumann erhielt einen Red Dot Award für Hohe Designqualität. Die internationale Expertenjury befand Katja Baumanns Animation und Katrin Schackes Buchkonzeption als eine der besten und kreativsten Arbeiten ihrer Kategorie. Insgesamt haben ca. 5.900 Arbeiten aus 39 Ländern an dem Wettbewerb teilgenommen. Die Preisverleihung findet am 3. Dezember 2008 im »Casino Zollverein« auf dem Gelände der Zeche Zollverein in Essen statt.  

 Klasse Hesse Stanley Diplomarbeit Katrin Schacke


 

Juli  

»Boom« Klassehesse stellt aus  

 

Vom 4. bis zum 6. Juli stellt das Lehrgebiet Konzeptionelle Gestaltung von Prof. Klaus Hesse im 3. Stock des Westflügels und im Foyer des Altbaus u.a. nachfolgende Themen aus: »Seitenwechsel« Hefte, »Stanley« Open Question Magazine, »Heinrich Hoffmann Sommer 09«, »Robin Food« Fastfood, »Logo!« ZDF-Kindernachrichten, »Mao lebt« Bildergeschichte, »Gisela« Nacherzählung, »Sushi 10« Magazin, »Tagebuch eines Ja-Sagers«, »MegaThin« A walk on the thin line, »100 x 70 cm« Beste Plakate, »Smuecc« Wandfliesen 

 Klasse Hesse Stanley Diplomarbeit Katrin Schacke


 

Mai  

Stanley – The Open Question Magazine  

Diplomarbeit von Katrin Schacke 2007 

 

Alle fünf Jahre verdoppelt sich das Wissen der Welt – und mit ihm das Unwissen. Jede neue Erkenntnis reißt schon im Augenblick ihrer Entdeckung neue Wissenslücken. Wachsende Heerscharen von Forschern widmen sich immer intensiver Detailfragen, um jene Lücken zu schließen. Grund und Motivation ihrer Suche ist neben Neugier und Wissensdurst, die Sehnsucht nach Antworten auf die großen Menschheitsrätsel – die Fragen nach Kosmos, Leben und Bewusstsein. Stanley ist ein Magazin zu den 100 wichtigsten offenen Fragen der Wissenschaft. Mit jeder Ausgabe bringt Stanley den aktuellen Unwissensstand zu jeweils einem dieser Rätsel auf den Punkt. Jede Ausgabe besteht aus einem gefalteten Plakat, auf dessen Rückseite das Thema mittels Texten, Grafiken und Informationen erläutert wird. Das fotografische Bildkonzept der Vorderseite visualisiert die systematischen Suchprozesse der Forschung durch die Darstellung von unkonventionellen Versuchsanordnungen, Testreihen und Experimenten.  

 Klasse Hesse Stanley Diplomarbeit Katrin Schacke


 

Mai 

iF Communication Design Award für Sushi 10 und Nippon Connection 2007 

 

Silke Daub, Marco Gabriel und Arndt Poser wurden für eine der 30 Goldmedaillen für das Editorial Design von Sushi 10 nominiert. Genauso haben Susanne Beck und Anne Julia Nowitzki eine Auszeichnung für ihr Kommunikationskonzept des größten japanische Filmfestival in Europa sicher. Die Preisverleihung findet im September in München statt. Mitglieder der Jury u.a. Enrico Belloni (I), Fons Hickmann (A), Kaan Kaaner (TR), Pierre Lo (Hongkong), Catelijne van Middelkoop (NL), Barbro Ohlson Smith (S), Hans Reichel (D), Jeniffer Tsai (Taiwan). 

 iF Communication Design Award für Sushi 10 und Nippon Connection 2007


 

April 

Geh deinen Weg, sonst bist du weg 

 

»Du sollst nicht vom rechten Weg abweichen.« Das haben wir in unserer Kindheit gelernt. Was aber der rechte Weg ist, konnten uns schon damals höchstens diejenigen sagen, deren Wegen wir ohnehin nicht folgen wollten. Und mal ganz ehrlich: so richtig spannend war es doch schon immer besonders dann, wenn wir uns unsere eigenen Pfade trampelten – egal ob in der Brom- beerhecke, an der Uni oder im Berufsleben. Dies haben ausnahms- los auch alle Menschen getan, die »sushi« in seiner zehnten Ausgabe vorstellt. »sushi 10« begleitet junge und etablierte Designer, Fotografen und andere kreative ein Stück auf ihren ganz persönlichen Wegen und zeigen dabei, dass diese nicht immer ganz kerzengerade, aber dafür äußerst abwechslungsreich verlaufen. Damit ist auch diese Ausgabe ein Aufruf, beherzt der inneren Landkarte zu folgen, anstatt anhand von Formalien zu navigieren. »sushi« wird seit neun Jahren von wechselnden Studententeams unter der Leitung von Prof. Klaus Hesse an der HfG Offenbach entwickelt. Die 10. Ausgabe entstand unter Mitwirkung der Illustrationsklasse Atak, Betreuung Prof. Georg Barber/Atak. Beteiligte Autoren u.a.: Barbara Bierach, Ivica Maksimovic, April Greiman, Ruedi Baur, Andreas Uebele, Stefan Nowak, Harmen Liemburg, Dasa Szekely, Jochen Rädeker. Herausgeber Art Directors Club für Deutschland, Verlag Hermann Schmidt Mainz, ISBN 978-3-87439-751-3 

Redaktion, Gestaltung und Realisierung: Silke Daub, Marco Gabriel, Arndt Poser 

 adc sushi 10


 

März 

Hauptpreis des iF concept award 2008 

 

Der in diesem Jahr neu konzipierte Nachwuchswettbewerb iF concept award hat mit ca. 2100 eingereichten Beiträgen aus 37 Nationen alle Erwartungen mehr als übertroffen. Insge- samt vergab die Jury 30.000 Euro an den Designnachwuchs, der sich mit innovativen, zukunftsweisenden Ideen und Konzepten aus allen kreativen Fachrichtungen beworben hatte. Bei der öffentlichen Preisverleihung auf der CeBIT am 8. März nahmen 30 der „best of 100“ ein Preisgeld mit nach Hause. Den mit 3.000 Euro dotierten Hauptpreis in der Kategorie »Communication« erhielten die HfG-Studentinnen Katrin Schacke, Alice Deusser, Angelika Haus und Maiken Laackmann (Betreuung Dozent Kai Bergmann). Ihr Veranstaltungsdesign und Trailer für die Nippon Connection 2006 überzeugte die international besetzte Jury. Außerdem gewann Katrin Schacke zusätzlich eine Auszeichnung für ihr Buch und Plakat »Parcours« (Betreuung Prof. Klaus Hesse). 

Jurystatement von Franco Clivio: »Die unglaubliche Anzahl der teilnehmenden Beiträge hat mich sehr überrascht. Auch die hohe Internationalität und das sehr ähnliche Niveau der Arbeiten – ganz gleich aus welchem Land sie kommen. Es gibt nur wenige ‚Ausreißer’, denen man sofort ansieht, dass der Absender seinen Beitrag eher auf die ‚leichte Schulter’ genommen hat.« 

 if Concept Award 2008


 

Januar 

»SMUECC« von Susanne Beck und Anne Nowitzki  

 

Bereits im alten Rom wurden weitläufige Badeanlagen mit großflächigen Illustrationen verschönert. Damals hat man dafür kleine Mosaiksteinchen farblich glasiert. Heute bieten sich dafür sogar gängige 20 x 20 cm große Industriefliesen an. Susanne Beck und Anne Julia Nowitzki haben neun großflächige Wandillustrationen (2,80 x 2,00 m) entworfen und sie komplett auf die handelsübliche Fliesengröße zerlegt. Die Motivreihe mit dem Titel »SMUECC« stellen in der Mehrzahl technoid-futuristische Landschaften dar oder durchbrechen die Erwartungshaltung von tradierten Fliesenmotiven mit Pop-Art-Eruptionen. Susanne Beck und Anne Julia Nowitzki haben dieses Konzept im Rahmen ihres Diplomnebenfachs erarbeitet. Weitere Motive sind in Arbeit. Die Realisierung der Motive mit einem renommierten Fliesen- hersteller werden angestrebt. 

 smuecc


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